Fiona Kolbinger gewinnt als erste Frau das Transcontinental Race

 

10 Tage 2 Stunden und 48 Minuten, das sind die beindruckenden Zahlen, welche die Heidelbergerin Fiona Kolbinger für die 4.000 Kilometer lange Strecke zwischen Burgas am Schwarzen Meer in Bulgarien und Brest an der französischen Atlantikküste benötigte.

Bei ihrer Siegesfahrt lieẞ die 24 jährige 264 gröẞtenteils männliche Konkurrenten hinter sich.

“Ich bin so überrascht, dass ich gewonnen habe”, wird Kolbinger von CNN zitiert: “Als ich ins Rennen kam, dachte ich, dass ich vielleicht auf das Podium der Frauen kommen könnte. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich das ganze Rennen gewinnen würde. Ich hätte sogar noch mehr Gas geben können und wäre auch mit weniger Schlaf ausgekommen.”

Bei dem Transcontinental Race durch zehn europäische Länder sind alle Teilnehmer völlig auf sich allein gestellt. Sie müssen sich selbst versorgen und ohne Mechaniker auskommen. Zum Schlafen bleiben den Athleten meist nur ein paar Stunden. Die Extrem-Strecke ist gespickt mit hammerharten Anstiegen, wie dem von der Tour de France bekannten Col du Galibier mit 2.642 Meter Höhe.

Vorjahressieger James Hayden bezeichnete Kolbinger schon vor der Zieleinfahrt als “Rockstar”: “Ich habe ihr die Daumen gedrückt. Rockstar. Was für eine Zeit für unseren Sport.”

Ob Rock- oder Radstar – Fiona Kolbinger hat einen historischen Sieg hingelegt. Glückwunsch

Kommentar verfassen